Vorbei

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Bienvenue dans mon impitoyable univers où les personnages sont face à une dure réalité, où les personnages ne sont pas sûrs d´en sortir vivant. Univers où le bonheur est éphémère et peut  [+]

Normalerweise, wenn es vorbei ist, ist es vorbei. Vor allem, wenn ich diejenige bin, die die Beziehung beendet.

Ich hatte es geschafft, weiterzuleben, obwohl  es am Anfang ganz schwer war...Es ging mir ziemlich gut bis er mich anrief. Es war ein einfacher Anruf, aber einer, der es schaffte, in meinem Kopf, in meinem Herzen und damit in meiner Beziehung Unruhe zu stiften. Zweifel veranlassten mich, meinen neuen Freund zu verlassen. Ich hatte mich sowieso selbst angelogen. Ich dachte ständig an ihn, auch vor seinem Anruf.

Und es kam der Tag, an dem ich das Bedürfnis verspürte, ihn wiederzusehen. Es war unbezwingbar. Ich kam in seinem Büro an. Er sagte so etwas wie "Ah, da ist sie". Kein Kontakt. Er bat mich, ihm zu folgen und hielt immer einen Meter Abstand.

Ich war fasziniert von seinen tiefblauen Augen. Er war wunderschön! Vielleicht schöner als früher. Ich musste schrecklich aussehen...Ich habe geschwitzt. Ich musste schnell in die Pedale treten, damit ich es mir nicht anders überlege.

Ich sah mich überall um. Ich kannte diesen Ort gut, damals hatten wir dort wilden Sex. 

Das Herz seiner Ex-Frau lag immer noch da. Sie hatte Erfolg, wo ich versagt hatte. Sie hatte es geschafft, weiterhin ein Teil seines Lebens zu sein... Stimmt, ich hatte ihn verlassen, aber er hatte mich ausgelöscht!

Er setzte sich an den Tisch, den er für seine Kunden benutzt, und erwies mir die Ehre, die Trennscheibe zum Schutz vor dem Covid zu entfernen. Er schaute hinter mich und wies darauf hin, dass ich einen Schmetterling mitgebracht hatte. Ich lächelte.

Es kamen keine Worte aus meinem Mund. Ich habe gekichert. Das war so blöd von mir, nichts vorzubereiten.

Endlich sagte ich, wie schön es ist, ihn zu sehen. Er lächelte.

Ich war die Schwache, die zurückkam, aber ich fühlte mich nicht so. Ich habe mich in meinem Leben noch nie so mutig gefühlt, mich meinen Gefühlen zu stellen.

Er wollte wissen, warum ich dort war... Ich hätte ihm gerne geantwortet, aber ich wusste es nicht.

Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich wissen musste, wie ich mich fühlen würde, wenn ich ihn sehen würde. Also fragte er mich: "Wie fühlt es sich an?" Und ich sagte "ängstlich". Zum Glück hat er nicht versucht herauszufinden, was genau ich mit Angst meinte...

Angst davor, noch Liebe zu empfinden, Angst davor, ihn küssen zu wollen, Angst, dass es zu spät ist und vor allem Angst davor, ihn wieder zu verletzen.

Er sah mich lächelnd an und fragte mich wieder, warum ich ihn sehen wollte und warum es nicht so gut in meinem Leben läuft. Sollte ich ihm sagen, dass ich regelmäßig an ihn gedacht habe? Dass ich ihn heiraten möchte, dass ich nur mit ihm ein Haus kaufen möchte, dass ich Kinder mit ihm haben möchte, aber auch bereit wäre, keine mehr zu haben, so lang er mir verspricht, dass ich niemals weit weg von ihm sein würde ? Er hätte sicherlich gelacht...

Als er mich fragend ansah, war ich mir über nichts mehr im Klaren. Ich bin aufgestanden, um in der  Toilette zu weinen.

Er war eiskalt. Vielleicht nicht... Aber so hat es  sich für mich angefühlt. Hat er es genossen, mich leiden zu sehen? Irgendwie hatte er gewonnen. Ich hatte ihn verlassen und war ohne ihn nicht glücklich. Aber Liebe ist keinen Kampf und für Stolz gibt es keinen Platz.

Meine Kehle schnurte sich zu. Er teilte mir mit, dass er als Paar glücklich sei. Ich habe mich ehrlich für ihn gefreut, aber damit endete jede Hoffnung.

Und als ich ihn gefragt habe, ob er jemals an mich gedacht hat, sagte er "Ja, an die schlechten und die guten Dinge". Es klang komisch für mich ! Ich konnte mich nur an das Gute erinnern. Er hätte sowieso nie geschafft, mir zu verzeihen...

In diesem Moment wusste ich, dass ich das Recht hatte, weiterzuleben. Ich habe ihm trotzdem noch gesagt, was mir am Herzen lag, dass ich ihn in meinem Leben vermisst habe und dass er ein guter Mensch ist.

Mehr konnte ich nicht sagen... Wer soll sich nach 18 Monaten noch etwas erhoffen ? Die Tränen kamen hoch. Ich bin weggegangen. Er hat mich nicht zurückgehalten. Er verabschiedete mich auf die seltsamste Weise, mit der Faust, wie man bei einem alten Freund. Er liebt mich nicht mehr. Vielleicht hat er mich auch nie geliebt. Vielleicht hatte ich auch alles geträumt. Weil, was ich geträumt hatte, war etwas einzigartiges und unersetzbares.

Ich hatte meine Antwort. Ich brauchte 15 Minuten, um zur Besinnung zu kommen und der Knoten in meiner Kehle löste sich. Dann fühlte ich mic von diese große Liebe und durfte weiterziehen !

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Leider war ich nicht total befreit... Die verrückte Frau, die ich bin, hatte trotzdem noch eine ganz kleine Hoffnung. Wir hatten, etwas so besonderes und einzigartiges. Solch eine Geschichte erlebt man nur einmal in seinem ganzen Leben ! Nur wir beide wissen, wie der Alltag zauberhaft war, als wir zusammen waren. Sollte ich aufgeben ? In meinem Kopf ging es wie in einem wilden Tanz zu : "Lass ihn in Ruhe !", "Nee, gib nicht auf !"," Vergiss ihn ! " Du weiß doch, dass du ohne ihn nicht leben kannst!" "Siehst du nicht, dass er dich nicht liebt ?", "Hast du etwas zu verlieren ?'' "Versuch es mal !" Ich wollte ihn sehen und dieses Mal hätte ich wirklich alles gesagt. Aber ich konnte nicht warten und er war natürlich nicht bereit, mich zu sehen. 

Ich bin zu ihm gegangen. Unangemeldet. Einfach so. Ich hoffte, dass er mir die Tür und das Herz öffnen würde, und daß alles wie in einem Märchen enden würde. Mir war aber bewusst, dass es schwierig sein würde. War er da oder nicht ? Keine Ahnung. Die Tür war zu und ist zu geblieben, obwohl ich 10 Mal geklingelt habe. Bin ich verrückt ? Nach ihm, sicher...

Ich konnte einfach gehen, aber ich hatte Angst, morgen nicht mehr diesen Mut oder Wahnsinn zu haben. 

Vor der Tür des Gebäudes habe ich wie eine Jugendliche mit Kreide viele Herzen gemalt und geschrieben, dass ich ihn noch liebe und dass ich seine Frau sein möchte. Ich musste mich verstecken, damit niemand sehen konnte,  dass ich etwas am Boden schrieb. Es war ein aufgerender Moment. Das Risiko war aber, dass er das gar nicht romantisch, sondern lächerlich findet, insbesonders, wenn er mit seiner Freundin heimkommen würde. So weit konnte ich aber nicht denken. Ich habe nur gedacht : "ich liebe ihn, er muss das wissen, egal wie, jetzt, sofort. Los !" 

Ich habe Stunden lang auf ihn gewartet. Ich hab versucht, ihn anzurufen.

Keine Antwort.

Stille ist doch eine Antwort.

Jemanden zu ignorieren, ist gewaltig. Ich war bereit, zu kämpfen, aber es hilft mir nicht, wenn  vor mir immer eine Mauer steht.

Langsam musste ich akzeptieren, dass der Traum vorbei war.

Vorbei...

Vorbei für immer...



Trozdem behältest du eine Platz ganz tief in meinem Herzen ! 


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